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Indianer beim Holzschneiden

Indianer

Tekoha Ocoy
São Miguel do Iguaçu, Brasilien

Alles begann mit dem Bau von Itaipu, einem der weltweit grössten Flusskraftwerke, am Paraná-Fluss zwischen Brasilien und Paraguay. Wegen der Überschwemmungen, die durch den Stausee entstanden, musste eine Gruppe von Guarani-Indianern 1982 ihr ursprüngliches Siedlungsgebiet verlassen. Die Staudammbetreiberin stellte den Indigenen neues Land zur Verfügung und gründete das Reservat Tekoha Ocoy.

Um von der Landwirtschaft leben zu können, ist das Land von Tekoha Ocoy mittlerweile zu klein geworden. Deswegen hat man im Reservat vor einigen Jahren angefangen, traditionelles Kunsthandwerk herzustellen und zu verkaufen. Diese Tätigkeit generiert nicht nur Einkommen, sondern dient auch der Rückbesinnung und der Bewahrung von traditionellem, indianischem Kulturgut.

Die Frauen und Männer von Tekoha Ocoy schnitzen unter anderem Holzfiguren, flechten Körbe und Hüte aus Naturfasern und stellen Schmuck aus Samen her. Die Materialien für ihre Produkte sammeln sie auf nachhaltige Weise in den umliegenden Wäldern.




 

 

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