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Geschichte der gebana

Die Bananenfrauen kämpften ab den 70er Jahren unnachgiebig für gerechtere Arbeitsbedingungen der Bananenproduzenten und mehr Bewusstsein bei den europäischen Konsumenten. Damit legten sie das Fundament der heutigen gebana.


Ursula Brunner
Gründungsmutter der Bananenfrauen und der gebana.




Die Bananenfrauen gelten als Wegbereiterinnen des „Fairen Handels“ in der Schweiz. Die engagierte Frauengruppe aus Frauenfeld (Schweiz), organisiert durch die Pfarrfrau Ursula Brunner, wollten unter der Prämisse der Gerechtigkeit einen Mehrpreis für Bananen zugunsten der Bananenproduzenten in Entwicklungsländern durchsetzen.

Unter dem Motto der Frage "Warum ist eine Banane billiger als ein Apfel?" sensibilisierten die Bananenfrauen ab den 1970er Jahren die Öffentlichkeit für die Problematik des Welthandels und die sozialen und ökologischen Missstände im Bananenanbau. Sie forderten von den Schweizer Detailhandelsketten einen Aufpreis auf Bananen, welcher den Produzenten zugute kommen sollte. Die Bananenfrauen verkauften zunächst „konventionelle“ Bananen mit einem Aufpreis, der sozialen Projekten in den Herkunftsländern zufloss. Später importierten sie als Arbeitsgemeinschaft gerechter Bananenhandel (gebana) selbst Bananen aus Nicaragua und vermarkteten diese erfolgreich.

Die vielen Kontakte zu Kleinbauern in Lateinamerika einerseits und zu Konsumenten in Europa andererseits bildeten 1998 die Basis zur Gründung der gebana AG. Garantiert gentechnikfreie Soja von Kleinbauern aus Brasilien war das erste Produkt und bis heute das Wichtigste der gebana. Weitere Produkte sind dazugekommen: Trockenfrüchte und Cashewnüsse aus Westafrika, Datteln aus Tunesien und Olivenöl aus Palästina.

Mit der Gründung der Max Havelaar-Stiftung (Schweiz) und der Einführung zertifizierter fair gehandelter Bananen in den großen Detailhandelsketten legten die Bananenfrauen ihre Arbeit nieder. Ihr Wirken lebt in der gebana AG und dem Verein terrafair fort.

Die ganze Geschichte der gebana ist im Buch „Bananenfrauen" von Ursula Brunner (ISBN 3-7193-1171-6) nachlesbar. Eine Rezension von der WOZ ist hier zu finden.

 

 
Boumeska Naji, Bargouthia, produces for gebana Maghreb
land area: 0.25 ha
boumeska naji
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Marianne Fischer, Bachenbülach
ist Kundin seit 2002.
"Fairer Handel ist mir wichtig, darum kaufe ich bei der gebana."

 

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