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Die gebana ag suchte 1999 geeignete Trockenfrüchte für die Herstellung von bio&fair Schoko-Riegeln. Die unübersichtlichen Strukturen führten dazu, dass die gebana ag einen Mitarbeiter vor Ort einsetzte, der den direkten Kontakt zu den Produzenten und Trocknern gewährleistete. Das Engagement der gebana verstärkte sich in den folgenden Jahren durch stetige Erhöhung der Mengen und durch neue Produkte. Im Jahr 2005 gründete die gebana ag gemeinsam mit dem lokalen Mitarbeiter die gebana Afrique.
Gebana Afrique konnte die Zusammenarbeit mit ihren Partnern in Burkina Faso und Togo vertiefen und ein eigenes Lagerhaus mit Kühlcontainer in Ouagadougou eröffnen. Die erreichte FLO-zertifizierung, ein HACCP System sowie die Finanzierung und der Aufbau der Cashew-Verarbeitungsanlage bildeten weitere Etappen der Partnerschaft.
Eine grosse Herausforderung für die Zukunft besteht in der Finanzierung des stark wachsenden Absatzes. Im schwierigen Umfeld Westafrikas stellt aber vor allem die Qualitätssicherung und die ständig steigenden Ansprüche der Abnehmer die gebana ag vor grosse Herausforderungen. Die Entwicklung von geeigneten Systemen zur Vermeidung von Schädlingsbefall (CO2-Behandlung) und die fundierte Schulung von Mitarbeitern hat deswegen hohe Priorität für die gebana ag. Schliesslich ist es eine ständige Aufgabe, Wege zu finden, den Fairen Handel in den Strukturen Westafrikas umzusetzen, in denen eine Vielzahl von Produzenten sehr lose organisiert sind. Die Kooperativen, mit denen die gebana ag zusammenarbeitet, umfassen gesamt ca. 10'000 zusammengeschlossene Bauern!
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